Was ist IT-Consulting?

Wie in den meisten Einträgen in unserem Blog, ist es auch in diesem so, dass wir nicht die Definition von Begriffen wiederholen möchten. Dafür gibt es zahlreiche Wissensdatenbanken im Internet. Vielmehr geht es darum, wie wir diese Begriffe interpretieren und um die Antwort auf Fragen die uns unsere Kunden stellen.

Um zu beantworten, was IT-Consulting eigentlich ist, müssen mehrere Aspekte in Betracht gezogen werden.

Zum Einen stellt sich hier die Frage, welche Funktionen die IT im Unternehmen hat, zum Anderen müssen auch die verschiedenen Gebiete der IT untersucht werden. Hieraus ergeben sich die unterschiedlichen Rollen eines IT-Consultants. Dabei werden anschließend die Überschneidungen zwischen diesen Rollen ebenfalls klar.

Neben der Frage was genau IT-Consulting ist, möchten wir im Rahmen dieses Textes auch auf weitere Fragen eingehen, wie:  “Was macht ein IT-Berater?”, Wie kann Consulting ihr Geschäft positiv beeinflussen” und “Warum man sich unbedingt beraten lassen sollte?”

Die unterschiedlichen Bereiche der IT können und sollten nicht voneinander getrennt werden. Es gibt zwar nicht immer direkte Verbindungen, so haben jedoch die Rollen und einzelnen Funktionen einen indirekten Einfluss aufeinander. Jene Basisphilosophie zu verstehen ist wichtig, denn diese ist Teil des Kerngedanken, nach welchem wir unsere Beratungs-/und allgemeinen Leistungen ausrichten.

Die IT ist eine das Kerngeschäft unterstützende Komponente, sei es direkt oder indirekt. Zwar lässt sich über diese Aussage streiten und der ein oder andere Kritiker würde eventuell das Gegenargument bringen, dass es aber doch Anwendungen und Programme geben kann, welche die Buchhaltung, Yield, Controlling oder HR unterstützen, welche nicht zum direkten Kerngeschäft gehören.

Natürlich sind diese Bereiche eines Unternehmens nicht das Core-Business im engeren Sinne. jedoch sind sie ebenfalls wichtige Komponente, ohne die ein Unternehmen nicht funktionieren kann.

Dieser Grundgedanke der Funktionen der IT gibt unserer Interpretation für IT-Beratung, einen engeren und gut fassbaren Raum. Nachdem wir verstanden haben welche Funktion die IT in einem Unternehmen haben muss, können wir erkennen was IT-Consulting ist.

IT-Consulting hat die Aufgabe, die Funktionen, Arbeitsweise, Effektivität, und Prozesse im Zusammenhang der Aufgaben der IT zu untersuchen.

Das bedeutet, dass IT-Beratung sich nie rein auf technische Funktionalitäten und Komponente beziehen darf, sondern immer das Gesamtkonstrukt als Ganzes gesehen werden muss.

Die IT-Beratung kann in verschiedene Bereiche gegliedert werden. Denn auch IT-Beratung ist nur ein Teil des kompletten Leistungsspektrums der Unternehmensberatung. Dieser ist allerdings einer der größten Bereiche des Beratungs-Sektors und damit im Grunde genommen ein eigenständiges Feld, jedoch macht eine historische Gliederung die Zusammenhänge verständlicher und zeigt, dass auch der Bereich der IT-Beratung niemals rein an einzelnen technischen Komponenten gemessen werden darf.

Doch was macht denn der IT-Berater nun genau?

Für uns ist der IT-Berater die steuernde Instanz, jene Person, welche in erster Linie sämtliche IT fokussierten Fragen innerhalb des Unternehmens beantwortet und auftretenden Problemen mit internen Lösungsansätzen entgegensteuert. Unsere Definition ist natürlich mit einer viel feineren Granularität aufzeigbar und kann in variabler Bandbreite, welche mit dem jeweiligen Kunden vereinbart wird, entsprechend angepasst werden.

Aber gehen wir doch mal spezifisch auf einen der interessantesten Bereiche des IT-Consultings ein, welcher auch nur ein kleiner Teilbereich dieses großen Gesamtkonstrukts der Unternehmensberatung ist. Die Rolle des IT-Security Consultants.

IT-Security im allgemeinen ist ein sehr spezifisches Gebiet, da es nicht nur Schnittstellen zu fast allen Bereichen der IT, inklusive der IT-Infrastruktur, Softwareentwicklung und eigentlich allen weiteren Bereichen gibt, sondern, da auch IT-Sicherheit immer eng mit der physischen Sicherheit und dem Schutz eines Objekts zusammenhängt. In der Praxis bedeutet das Folgendes: Egal wie gut meine softwareseitige Sicherheit ist, sie nützt mir wenig, wenn meine physischen Komponente und die Infrastruktur meines Systems nicht entsprechend geschützt sind.

Ein weiterer Faktor und die größte Schwachstelle aus sicherheitstechnischer Sicht sind neben dem Schutz der Infrastruktur, die Mitarbeiter eines Unternehmens.

Paradoxerweise sind es oftmals die Führungskräfte, welche sich nicht an Sicherheitsvorgaben und Protokolle halten. Doch warum ist das so? Weil Mitarbeiter im Management oft den einfachen und kürzeren Weg gehen, da sie dies gewohnt sind. Das führt im Umkehrschluss zur Verletzung der aufgelegten Protokolle.

Auch im Bereich der IT-Security können dadurch viele Unterbereiche identifiziert werden. Denn wie das oben erwähnte Beispiel aufzeigt, bewegt sich das Leistungsspektrum der IT-Sicherheit von der physischen Sicherheit, über Security Awareness der Mitarbeiter bis hin zum Safe-Coding (dem IT-Sicherheit konformen coding von Programmen). Ganz klar ist, dass jede Komponente entsprechend gesteuert und konfiguriert werden, ein Verständnis von Sicherheit innerhalb des Unternehmens herrschen sowie zwischen aktiven und passiven Sicherheitsmaßnahmen unterschieden werden muss.

IT-Consulting hilft dabei, dass das für die Unternehmens-IT bereitgestellte Budget effizienter und zielgerichtet zu verwendet wird. Eine kompetente IT-Beratung kann die Produktivität des gesamten Unternehmens steigern und erspart nicht nur der Führungsebene eine, nicht zu verachtende, Menge an Zeit.

In vielen Fällen benötigen Unternehmen eine komplette Überarbeitung der IT-Infrastruktur. Hier besteht die Mammutaufgabe darin, dass sinnvolle IT-Lösungen ganzheitlich ins Unternehmen integriert werden und die Transformation der Daten problemlos durchgeführt werden kann.

Die Wechselwirkungen zwischen digitalen Technologien, Plattformen und dem Verhalten der Kunden ausfindig zu machen ist eine der schwierigsten Aufgaben, bei denen ein IT-Consultant weiter zu helfen weiß, denn hierzu wird ein vom System distanzierter und professioneller Blick, sowie praktisches Know How benötigt.

Instandhaltung und Ausweitung der Netzwerksicherheit, Schulung der Mitarbeiter, ein effizienter Einstieg in den Cloud-Bereich oder der durchdachte Ausbau einer bereits vorhanden Cloud-Umgebung, sind neben dem Fakt der Zeitersparnis nur ein paar nennenswerte Gründe, die für eine professionelle IT-Beratung sprechen.

Zusätzlich ist neben den oben genannten Optionen und der Möglichkeit neue Märkte zu erschließen, auch das potenzielle Kostenersparnis nicht zu vernachlässigen.

Doch ab wann erreiche ich den Punkt, ab welchem es sich lohnt, auf IT-Consulting zurückzugreifen?

Zwei der wesentlichen Business Cases wären hier: “Kann mein Unternehmen durch eine professionelle Digitalisierung langfristig Kosten sparen?” und “Ermöglicht ein Upgrade die Erschließung neuer Märkte, sowie einen Zuwachs neuer Kunden? – In den meisten Fällen sind diese beiden Fragen mit “Ja” zu beantworten.

Autor: Gabor Fried – 2021.07.19

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